
Unsere Dienstleistungen,
unser Programm in Komplementärmedizin
An bestimmten, klar definierten Hautbereichen kommen Nadeln, Laser, Fingerdruck, Wärme oder chemische Substanzen zur Stimulation der Akupunktur-Punkte zur Anwendung.
Die Punkteauswahl ergibt sich nach einer eingehenden Untersuchung des Tieres und der Befragung der Besitzer. Die verschiedenen individuellen Symptome und Eigenheiten des Krankheitsbildes werden in einen gesamthaften Zusammenhang gebracht und eine Diagnose im Sinne der traditionell-chinesischen Medizin erstellt.
"Sie ist ein Zustand, in welchem sich die gegensätzlichen Pole Yin und Yang in einem harmonischen Gleichgewicht befinden und in welchem sich die "Lebens“energie Qi frei entfalten und bewegen kann.“
Qi ist charakterisiert durch folgende fünf wichtige Funktionen:
Krankheit bedeutet, dass sich der Organismus in einem Ungleichgewicht zwischen Yin und Yang befindet und die Funktionen des Qi beeinträchtigt sind.
Ziel der Behandlung ist es, diese Balance und Harmonie wieder zu ermöglichen und dadurch die Gesundheit wieder zu erlangen.
Grenzen der Akupunktur?
Sie kann nur angewendet werden, wenn/wo der Körper noch nicht irreversibel geschädigt ist und er noch über genügend Möglichkeiten verfügt sich zu erholen.
Entsprechend der Sichtweise der chinesischen Medizin wird durch die Stimulation klar definierter Hautbereiche der ganze Organismus angeregt sein ursprüngliches energetisches Gleichgewicht wieder zu erlangen.
Westliche Untersuchungen haben gezeigt, dass verschiedene physiologische Vorgänge beeinflusst werden, wie zB. eine vermehrte Blutzirkulation, Entspannung von Muskulatur, Ausschüttung von Endorphinen (körpereigene Schmerzmittel) und Kortison (natürliches) und die Wirkung der Akupunktur wurde wissenschaftlich klar nachgewiesen.
Das Setzen der Nadeln ist bei Hunden und Katzen meist fast schmerzlos und wird gut toleriert. Schon nach kurzer Zeit entspannen sich die Tiere und sie werden oft sogar schläfrig.
Bei sehr empfindsamen Tieren kann auch die Laserakupunktur angewandt werden.
Sie lässt sich gut mit zB. mit chinesischen Arzneimitteln, Physiotherapie, Osteopathie, und natürlich auch mit der Schulmedizin kombinieren.
© med.vet. Serge Clavien, 2007