
Dabei muss die Zecke in jedem Entwicklungsstadium Blut bzw. Körperflüssigkeit saugen, um sich zum nächsten Stadium entwickeln zu können. Der „gemeine Holbock“ befällt in jedem Entwicklungsstadium einen neuen Wirt (die Larve befällt Kleinsäuger, die Nymphe etw. grössere Säugetiere, die adulte Zecke grosse Säugetiere wie Hunde, Katzen, andere Haus- und Wildtiere sowie auch den Menschen).
Die Entwicklung von Ixodes ricinus vom Ei bis zur adulten Zecke kann dabei nur wenige Monate, aber auch bis zu drei Jahren dauern, je nach Verfügbarkeit eines geeigneten Wirts.
Zeckenprophylaxe
Ziel beim Schutz vor Zecken ist es, die Zecken am Festbeissen und am Saugen von Blut zu hindern, um die Übertragung von Krankheitserregern zu verhindern.
Dazu gibt es heute gut wirksame Substanzen. Spot-on-Präparate (zum Auftragen zwischen den Schulterblättern), Halsbänder und Sprays können verwendet werden, um einem Parasitenbefall vorzubeugen. Wir Tierärzte kennen die Vor- und Nachteile der verschiedenen Medikamente und stehen den Tierhaltern gerne für eine Beratung zur Verfügung.
Keinesfalls sollten gedankenlos Hunde-Präparate auch bei Katzen eingesetzt werden – manche Medikamente können bei Katzen schwere Vergiftungserscheinungen auslösen!
Sollte sich doch einmal eine Zecke festgebissen haben, so sollte diese möglichst schnell und schonend entfernt werden.
Weitere Informationen finden Sie unter fogenden beiden Links: zecken.ch und zecken.de
Bildnachweis: www.zecken.de
© Kleintierpraxis Complevet, med.vet. Serge Clavien, 2008